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07.09.2012 | DITEC VOLO ODER WILLKOMMEN IM VERBRAUCHERPARADIES

Mall of Arabia Egypt: Shopping in Kairo wie in Tausend und einer Nacht

Die Handelsleidenschaft der arabischen Völker ist groß, und zwischen den typischen Bildern der Welt des mittleren Ostens finden sich häufig Schnappschüsse eines Suks mit farbenfrohen, gefällig präsentierten Waren: Lederwaren, Stoffe, funkelndes Messing und Kupfer, mit Intarsien versehene Holzwaren, bunte Keramiken, Gewürze, Schmuck, Duftessenzen... Viele solcher Märkte, wie der Große Basar in Istanbul oder der Khan el-Khalili in Kairo, sind immer noch authentisch und werden von lokalen Käufern besucht, die entsprechend der in der islamischen Welt verbreiteten Sitte lange über die Preise feilschen. Andere hingegen sind improvisierte Gefüge voller minderwertiger Souvenirs für anspruchslose Touristen, die den Wert dessen, was sie kaufen, nicht einzuschätzen wissen. 

Aber es muss ein für alle Mal gesagt werden: wir leben in einer globalen Welt. Daher verwundert es nicht, dass sich auch in arabischen Ländern immer mehr typisch westliche Strukturen ausbreiten, wie zum Beispiel die Einkaufszentren. Diese werden bis heute für Autofahrer entworfen und befinden sich fast immer in der Peripherie der Städte. Dieses Modell entstand ursprünglich in den USA, wo sich erstmals ein städtebauliches und gesellschaftliches Szenarium, welches eine solche Lösung erlaubt, entwickelt hat und verbreitete sich später auch in anderen Teilen der Welt. In Europa gab es anfänglich Vorbehalte: der französische Ethnologe Marc Augé beschrieb diese Einkaufszentren in seinem bekannten Werk „Nicht-Orte. Vorüberlegungen zu einer Ethnologie der Einsamkeit” in den neunziger Jahren als nicht identitäre, relationale und historische Räume, Flächen, auf denen sich Scharen von Individuen treffen, ohne miteinander in Beziehung zu treten, nur vom Wunsch getrieben, zu konsumieren oder die täglichen Tätigkeiten zu beschleunigen. Ein überholtes Vorurteil. Heutzutage ist es so, dass fernab aller Rhetorik über Nicht-Orte und intellektuellen Snobismus, die Jugendlichen die Einkaufszentren als gleichwertig zu den Dorfplätzen, Stadteilbars oder Parks empfinden: als einen Ort, wo man Geselligkeit erleben, Freunde treffen und gemeinsam etwas unternehmen kann. 

Unter den verschiedenen Einkaufszentren hat die Mall of Arabia eine Sonderstellung. Bis vor kurzem gab es zwei von ihnen: die in Dubai, dem sagenhaften Emirat, und der in Jedda, Saudi-Arabien. Beide sind prunkvoll, voller Kaufangebote, mit Geschäften der bedeutendsten internationalen Marken, Fitnesscentern, Autohäusern, Restaurants, Kinos, Theatern und anderen Unterhaltungsformen. Als pharaonische Zentren wurden sie bezeichnet und vielleicht hat dies die Wahl des dritten Standortes beeinflusst, nämlich Kairo, genauer: die Stadt des 6. Oktobers, einem Industriegebiet 20 km von der Hauptstadt entfernt und in der Nähe von Gizeh, welches bislang für seine Universität bekannt war und dafür, die ägyptische Autohauptstadt zu sein (hier finden sich die Werke von Suzuki, Nissan, Mercedes Benz und BWM). Es erübrigt sich, darauf hinzuweisen, dass das vor kurzem eröffnete Einkaufszentrum das größte Ägyptens ist, mit seiner Millionen Quadratmetern Fläche, den 900 Geschäften, dem Kino in 3D und 13 Sälen, dem Parkplatz für 9000 Autos und dem gewaltigen Tanzbrunnen, zu dem sich die Glastüren der vornehmsten Restaurants öffnen. Und können Sie sich vorstellen, welche Tür sie für eine der schönsten der 12 Fußgängereingänge gewählt haben? Volo, den Antrieb für DITEC-Rundschiebetüren mit reduzierter Antriebshöhe, der eigens für diese höchsten architektonischen Anforderungen entwickelt wurde. DITEC ist ein Symbol für Fortschritt und Zeichen setzenden Stils in Ägypten geworden. Dank der Zusammenarbeit mit African Trade & Contracting haben wir bereits Eingangssysteme für verschiedene Industrieanlagen in dieses Land geliefert, wie zum Beispiel an Procter & Gamble, Pepsi, Lipton…. Dieses Mal war es allerdings etwas anderes: die Mall of Arabia ist dazu bestimmt, außer ins tägliche Leben des neuen Ägyptens auch ins kollektive Bewusstsein zu gelangen und wir sind stolz darauf, daran teilhaben zu dürfen.